WEMAG und Diakonie bringen Solarstrom zur Mosaik-Schule

WEMAG Solarstrom für die Mosaik-Schule in Grevesmühlen

In einer Kooperation zwischen dem Energieversorger WEMAG AG und der Diakonie Nord Nord Ost wurde auf dem Dach der neu errichteten Mosaik-Schule in Grevesmühlen eine moderne Photovoltaikanlage installiert. Die Anlage dient der direkten Stromversorgung der Förderschule und stellt einen wichtigen Schritt zur Reduzierung der Betriebskosten und zur Förderung des regionalen Klimaschutzes dar.

Solarstromanlage mit 110 Modulen für die Mosaik-Schule

Die Mosaik-Schule, die als Förderschule Teil des inklusiven Schulcampus in Grevesmühlen ist, nutzt nun die Kraft der Sonne zur Deckung ihres Energiebedarfs. Auf dem Dach des Neubaus wurden 110 Solarmodule installiert, die eine Gesamtleistung von 49,5 Kilowatt Peak (kWp) erreichen. Der so erzeugte Solarstrom wird direkt vor Ort verbraucht, was besonders bei Gebäuden mit hohem Energiebedarf während des Tages, wie Schulen, zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Überschüssiger Strom, der nicht unmittelbar benötigt wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist und nach den Sätzen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vergütet.

Die Partnerschaft zwischen der Diakonie und der WEMAG ist langfristig ausgelegt. Der Energieversorger übernimmt für die kommenden 25 Jahre den Betrieb und die Wartung der Anlage. Dieses Betreibermodell ermöglicht es der Schule, von moderner Solartechnik zu profitieren, ohne die anfänglichen Investitionskosten und den technischen Aufwand selbst tragen zu müssen. Die fachgerechte Installation auf dem Schuldach ist dabei entscheidend für die Langlebigkeit und Effizienz des Systems. Moderne Montagetechnik ermöglicht heute die sichere Installation von Photovoltaik auf Blech-, Schiefer- & Gründächern, sodass kaum ein Gebäude ungeeignet ist.

Mosaik-Schule: Klimaschutz und Bildung durch WEMAG-Solaranlage

Der Geschäftsführer der WEMAG, Thomas Pätzold, betonte die strategische Bedeutung solcher Projekte für die Energiewende. Er erklärte: „Photovoltaikanlagen sind eine wichtige Säule des Klimaschutzes. Mit der Installation der Anlage auf dem Dach der Mosaik-Schule machen wir einen weiteren Schritt in Richtung einer klimafreundlichen Zukunft.“ Durch die sichtbare Nutzung erneuerbarer Energien übernimmt die Schule auch eine pädagogische Vorbildfunktion.

Auch der Geschäftsführer der Diakonie, Stefan Welsch, äußerte sich positiv zur Zusammenarbeit: „Mit der Photovoltaikanlage schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zum anderen senken wir unsere Energiekosten nachhaltig.“ Die eingesparten Mittel können so direkt der pädagogischen Arbeit mit den Kindern zugutekommen, die einen Förderbedarf im Bereich der geistigen Entwicklung haben.

WEMAG und Diakonie fördern erneuerbare Energien für die Mosaik-Schule

Die Installation der Photovoltaikanlage ist Teil einer umfassenderen Strategie beider Organisationen, nachhaltige Projekte in der Region zu fördern und die CO₂-Emissionen zu senken. Die WEMAG AG engagiert sich seit Jahren für den Ausbau dezentraler, erneuerbarer Energiequellen. Für die Diakonie Nord Nord Ost ist das Projekt ein weiterer Baustein, um ihre sozialen Einrichtungen wirtschaftlich und ökologisch zukunftsfähig zu gestalten.

Die Mosaik-Schule wird so nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einem sichtbaren Symbol für den Fortschritt bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Das Projekt zeigt, wie Bildungseinrichtungen eine aktive Rolle im Klimaschutz einnehmen und gleichzeitig ihre finanzielle Belastung reduzieren können.

Mosaik-Schule als Vorbild für Solarenergie – unterstützt durch WEMAG und Diakonie

Die erfolgreiche Kooperation macht deutlich, dass die Nutzung von Solarenergie nicht nur großen Unternehmen vorbehalten ist. Auch Schulen, soziale Einrichtungen und Kommunen können von den Vorteilen profitieren. Das Projekt in Grevesmühlen kann als Inspiration dienen, ungenutzte Dachflächen für die Energiegewinnung zu erschließen und damit einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Dieser Ansatz lässt sich auch auf den privaten Sektor übertragen. Hausbesitzer können mit kompletten PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets ihre Energiekosten deutlich senken. Zunehmend werden auch kleinere Flächen für die Stromerzeugung genutzt, beispielsweise durch die Installation eines Balkonkraftwerks auf der Garage. Für Mieter und Wohnungseigentümer bieten sich zudem Balkonkraftwerke ohne Speicher als einfacher Einstieg in die eigene Stromerzeugung an. Selbst in Wohnungseigentümergemeinschaften wird die Umsetzung unkomplizierter, da die rechtlichen Hürden für ein Balkonkraftwerk in der WEG gesunken sind.

Das Projekt der Mosaik-Schule belegt eindrucksvoll, dass der Einsatz erneuerbarer Energien eine Win-Win-Situation für Umwelt, Betreiber und Gesellschaft darstellt und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft leistet.

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