KHS nimmt neue Photovoltaikanlage am Standort Worms in Betrieb
Die KHS GmbH, ein führender Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränkeindustrie, hat am Produktionsstandort in Worms eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Mitarbeitergenossenschaft MaGeno-Solar eG realisiert und stellt einen wichtigen Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens dar.
Nachhaltige Energieversorgung durch PV Anlage in Worms
Die neu installierte Anlage verfügt über eine Bruttoleistung von 379,47 Kilowatt-Peak (kWp). Sie besteht aus 834 Solarmodulen, die den erzeugten Strom direkt in die Produktion des Werkes einspeisen. Mit einer prognostizierten jährlichen Stromerzeugung von rund 342.000 Kilowattstunden (kWh) kann die Anlage einen signifikanten Teil des Energiebedarfs am Standort decken. Diese Menge entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von knapp 100 durchschnittlichen Privathaushalten in Deutschland.
Durch die Nutzung der Solarenergie wird KHS jährlich rund 236 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Dieses Projekt ist Teil der übergeordneten Klimaziele des KHS-Konzerns, der bis 2028 eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen an seinen Produktionsstandorten um etwa 36 % anstrebt.
Das Besondere an diesem Vorhaben ist das Finanzierungs- und Betreibermodell: Die Anlage wurde vollständig aus Mitteln der Mitarbeitergenossenschaft MaGeno-Solar eG finanziert. KHS pachtet die Anlage langfristig und sichert sich so stabile Energiekosten und eine größere Unabhängigkeit von Marktschwankungen.
KHS MaGeno-Solar: Vom Industrieprojekt zum privaten Vorbild
Großprojekte wie dieses zeigen, dass die dezentrale Energieerzeugung ein zentraler Baustein der Energiewende ist. Die Prinzipien sind dabei im Kleinen wie im Großen anwendbar. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine eigene Solaranlage, oft in Kombination mit einem Stromspeicher, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Solche PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets ermöglichen eine hohe Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz. Besonders vorausschauend ist es, bei der Planung einer PV-Anlage auch zukünftige Verbraucher wie ein E-Auto oder eine Wärmepumpe zu berücksichtigen.
Auch für Mieter und Wohnungseigentümer gibt es mittlerweile einfache Möglichkeiten, sich an der Energiewende zu beteiligen. Sogenannte Balkonkraftwerke ohne Speicher sind eine unkomplizierte Lösung, um einen Teil des eigenen Strombedarfs zu decken und die Stromrechnung zu senken. Für eine noch effizientere Nutzung des selbst erzeugten Stroms bieten sich Balkonkraftwerke mit Speicher an, die überschüssige Energie für die Abendstunden speichern.
Rechtliche Aspekte und Förderung für PV Anlagen
Die Installation von Solaranlagen wird durch politische Rahmenbedingungen zunehmend erleichtert. In einigen Regionen gibt es bereits eine kommunale Solarpflicht für Neubauten und bei größeren Dachsanierungen, was die Verbreitung der Technologie weiter beschleunigt. Zudem können private Bauherren und Unternehmen von verschiedenen Förderprogrammen profitieren. Es lohnt sich, gezielt nach lokalen Zuschüssen für Ihre Solaranlage zu suchen, um die Investitionskosten zu reduzieren.
Eine fachgerechte Installation und regelmäßige Wartung sind entscheidend, damit die Anlage über viele Jahre hinweg zuverlässig Strom produziert. Sollte es dennoch zu Problemen kommen und die PV-Anlage nicht wie erwartet einspeisen, ist eine professionelle Überprüfung notwendig, um die Ursache schnell zu finden und zu beheben.







