Warendorf: Förderung für Kleinprojekte beantragen – ohne PV-Anlagen

Warendorf und Region: Förderprogramm für lokale Kleinprojekte wird fortgesetzt

Die Stadt Warendorf kündigt in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster eine Neuauflage des Förderprogramms für lokale Initiativen an. Unter dem Namen „GAK-Kleinprojekte“ können Vereine, Institutionen und weitere Akteure finanzielle Unterstützung für Projekte beantragen, die zur Stärkung und Weiterentwicklung des ländlichen Raums beitragen. Das Programm richtet sich an die gesamte Region „9Plus im Kreis Warendorf“, zu der neben Warendorf auch die Kommunen Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbevern, Sassenberg und Sendenhorst gehören.

Förderung Kleinprojekte Warendorf: Details und Konditionen

Das Programm unterstützt vorrangig investive Maßnahmen, deren Gesamtvolumen 20.000 Euro nicht übersteigt. Förderfähig sind beispielsweise Bauprojekte, die Anschaffung von Ausstattungen, die Durchführung von Veranstaltungen oder die Erstellung von Veröffentlichungen. Die Förderung deckt bis zu 80 Prozent der anfallenden Kosten, was einem maximalen Zuschuss von 16.000 Euro entspricht. Die verbleibenden 20 Prozent sind als Eigenanteil vom Antragsteller zu tragen.

Antragsberechtigt ist ein breiter Kreis von Akteuren, darunter Vereine, Institutionen, Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen sowie Kleinstunternehmen, die einen Beitrag zur regionalen Grundversorgung leisten. Seit 2019 konnten in der Region bereits 125 Projekte erfolgreich durch dieses Programm unterstützt werden.

Ausgeschlossen von der Förderung sind allerdings reine Wirtschaftsförderung, Projekte von politischen Parteien sowie energetische Einzelmaßnahmen oder Energiegewinnungsanlagen. Projekte, die sich primär auf die Stromerzeugung konzentrieren, wie die Installation von Photovoltaikanlagen, sind von dieser spezifischen Förderung ausgenommen. Für solche Vorhaben gibt es jedoch separate Förderkulissen. Aktuelle Nordrhein-Westfalen Solar News geben einen Überblick über landesweite Programme. Oftmals bieten auch Kommunen eigene Zuschüsse für Photovoltaik und Wallboxen an, weshalb eine lokale Recherche lohnenswert ist. Der Trend zur dezentralen Energieerzeugung zeigt sich auch im privaten Sektor, wo sich immer mehr Haushalte für komplette PV-Anlagen mit Speicher oder kleinere Lösungen wie Balkonkraftwerke ohne Speicher entscheiden. Die allgemeinen Solar-News belegen, dass der Ausbau erneuerbarer Energien bundesweit voranschreitet. Dabei entwickeln sich unterschiedliche regionale Strategien: Während in Metropolen wie Berlin innovative Ansätze für die Solarindustrie erprobt werden, setzen andere Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern auf eine gezielte Förderung für Klimaprojekte.

Förderung beantragen: Antragsverfahren und Fristen für Kleinprojekte in Warendorf ohne PV-Anlagen

Interessierte Parteien aus der Region „9Plus“ können ihre Projektvorschläge bei der Stadtverwaltung Warendorf einreichen, die als Koordinierungsstelle fungiert. Die Auswahl der zu fördernden Projekte obliegt dem Entscheidungsgremium der LEADER-Region. Pro Verein oder Institution kann jeweils nur ein Projekt gefördert werden.

Während die vorherige Förderrunde abgeschlossen ist, bezieht sich der nächste Aufruf auf Projekte, die im Kalenderjahr 2026 umgesetzt werden sollen. Die genauen Fristen für die Einreichung werden noch bekannt gegeben. Alle ausgewählten Projekte müssen bis zum Ende des jeweiligen Förderjahres vollständig abgeschlossen und abgerechnet sein.

Als Ansprechpartner bei der Stadt Warendorf steht Arne Möller zur Verfügung. Er ist telefonisch unter 02581/54-1345 oder per E-Mail an arne.moeller@warendorf.de erreichbar.

Das Förderprogramm „GAK-Kleinprojekte“ stellt eine wertvolle Gelegenheit dar, um lokale Ideen zu verwirklichen und die Infrastruktur sowie das Gemeinschaftsleben im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht es, innovative Konzepte umzusetzen und einen öffentlichen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger der Region zu schaffen.

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