Photovoltaik Preise Schleswig-Holstein 2025: Tiefstand erreicht!
Die Kosten für Photovoltaik-Anlagen in Schleswig-Holstein sind bis 2025 signifikant gesunken, was die Nachfrage nach Solarenergie stark antreibt und einen entscheidenden Beitrag zur regionalen Energiewende leistet. Günstigere Komponenten und verbesserte Rahmenbedingungen machen die Investition für private Haushalte und Unternehmen zunehmend attraktiv.
Preissenkung bei Photovoltaik durch Technologie und Produktion
Der deutliche Preisverfall bei Photovoltaik-Anlagen ist das Ergebnis einer Kombination aus technologischen Fortschritten und massiv ausgebauten globalen Produktionskapazitäten. Moderne Solarmodule wandeln Sonnenlicht effizienter in elektrischen Strom um, was den Flächenertrag erhöht und die Kosten pro erzeugter Kilowattstunde (kWh) senkt. Gleichzeitig hat der intensive Wettbewerb unter den Herstellern von Solarmodulen und Wechselrichtern zu optimierten Fertigungsprozessen und Skaleneffekten geführt, die direkt an die Endkunden weitergegeben werden.
Diese Entwicklung macht die Eigenerzeugung von Solarstrom wirtschaftlich besonders interessant. Angesichts eines durchschnittlichen Strompreises von rund 42,9 Cent pro kWh in der Grundversorgung im Dezember 2025 wird der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms zur wichtigsten Säule der Rentabilität. Der gestiegene Eigenverbrauch, oft unterstützt durch PV-Anlagen mit Speicher, reduziert die Abhängigkeit von steigenden Netzstrompreisen und beschleunigt die Amortisation der Anlage.
Photovoltaik-Anlagen: Detaillierte Preisentwicklung in Schleswig-Holstein
Die Anschaffungskosten für Photovoltaik-Anlagen sind in den letzten Jahren erheblich gefallen. Während die Kosten pro Kilowattpeak (kWp) im Jahr 2006 noch bei rund 5.440 Euro lagen, sind sie bis Mitte 2025 auf durchschnittlich 1.516 Euro pro kWp gesunken. Dieser Preisrückgang von über 70 Prozent hat die Solarenergie für eine breite Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht.
Die spezifischen Kosten variieren je nach Anlagengröße. Als Faustregel gilt: Je größer die Anlage, desto geringer die Kosten pro kWp.
* Eine typische Dachanlage für ein Einfamilienhaus mit einer Leistung von 8 kWp kostet inklusive Montage etwa 12.000 bis 14.000 Euro. Die Kosten einer PV-Anlage mit Speicher für einen 4-Personen-Haushalt amortisieren sich durch die Einsparungen bei den Stromkosten oft schon nach wenigen Jahren.
* Größere Anlagen mit 15 kWp sind für rund 20.000 Euro erhältlich. Solche Dimensionen eignen sich nicht nur für große Wohngebäude, sondern auch für Gewerbebetriebe oder die Photovoltaik in der Landwirtschaft.
Auch für Mieter und Wohnungseigentümer gibt es mittlerweile einfache Lösungen, an der Energiewende teilzuhaben. Sogenannte Balkonkraftwerke, die ohne aufwendige Installation in Betrieb genommen werden können, sind eine kostengünstige Option zur Senkung der eigenen Stromrechnung. Diese sind sowohl ohne Speicher als auch in Varianten mit kleinen Speichereinheiten verfügbar.
Energiewende in Schleswig-Holstein dank Förderprogrammen für Photovoltaik
Zusätzlich zum Preisverfall fördern staatliche Programme den Ausbau der Solarenergie. Auf Bundesebene ist vor allem der Wegfall der Mehrwertsteuer auf den Kauf und die Installation von PV-Anlagen und Speichersystemen ein entscheidender Faktor, der die Investitionskosten seit 2023 um 19 Prozent senkt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine PV-Anlage zu finanzieren, von klassischen Krediten bis hin zu Mietmodellen.
Die Landesregierung von Schleswig-Holstein treibt den Ausbau ebenfalls aktiv voran, um das Ziel zu erreichen, bis 2040 das erste klimaneutrale Industrieland zu werden. Ein überarbeiteter „Solar-Erlass“ erleichtert den Kommunen die Planung und Genehmigung von Freiflächen-Solaranlagen und schafft damit verlässliche Rahmenbedingungen. Auch für Vermieter wird die Installation von Solaranlagen durch vereinfachte Regelungen für Mieterstrommodelle attraktiver, was das Potenzial auf Mehrfamilienhäusern erschließt. Detaillierte Informationen zu den Besonderheiten finden sich im Ratgeber zur PV-Anlage bei Vermietung.
Die Kombination aus historisch niedrigen Preisen, attraktiven Förderungen und hohen Strombezugskosten macht Photovoltaik in Schleswig-Holstein im Jahr 2025 zu einer wirtschaftlich und ökologisch sinnvollen Investition. Sie trägt maßgeblich zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei und stärkt die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.







