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Der dänische Energiekonzern Örsted hat mit dem Bau seines ersten Freiflächen-Solarparks in Deutschland begonnen. Das Projekt im saarländischen Sötern, Gemeinde Nohfelden, zeichnet sich durch ein innovatives Konzept aus: Die Anlage wird direkt in einem Wildgehege errichtet und kombiniert so die Erzeugung erneuerbarer Energien mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Die Inbetriebnahme ist nach dem Baubeginn für das kommende Jahr geplant.
Örsted Solaranlage Sötern: Agri-PV im Saarland mit 8,3 MW
Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine neue Wildpark PV-Anlage mit Solarmodulen im Damwildgatter, die auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Betriebs Weiherhof entsteht. Anders als im ursprünglichen Bericht angegeben, wird die Anlage eine Spitzenleistung von rund 8,3 Megawatt (MWp) aufweisen. Sie wird auf einer Fläche errichtet, die weiterhin für die Haltung von Damwild genutzt wird.
Dieses als Agri-Photovoltaik (Agri-PV) bekannte Konzept der Doppelnutzung von Flächen wird hier in besonderer Weise umgesetzt. Um die artgerechte Haltung der Tiere nicht zu beeinträchtigen, werden die Solarmodule speziell aufgeständert. Diese erhöhte Montage stellt sicher, dass das Damwild ausreichend Platz hat, sich frei unter den Modulen zu bewegen. Das Projekt, das in enger Kooperation mit der Eigentümerfamilie des Hofes entwickelt wurde, zeigt beispielhaft, wie die Energiewende im Einklang mit Landwirtschaft und Naturschutz gestaltet werden kann.
Örsted: Neue Chancen auf dem Ökostrommarkt durch Solarenergie
Der in der Anlage erzeugte Strom soll auf dem freien Strommarkt verkauft werden und stärkt damit die Position von Örsted im deutschen Energiemarkt. Thomas Schlegel, Country Manager für Deutschland und die Niederlande bei Örsted, betont: „Freiflächen-Photovoltaik ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wachstumsplans für Deutschland. Wir wollen unsere Position als einer der führenden Entwickler von Erneuerbaren Energien in Deutschland weiter ausbauen.“
Der Baustart in Sötern markiert für Örsted den Einstieg in den deutschen Freiflächen-Solarmarkt. Das Unternehmen plant bereits weitere Projekte und strebt an, in den kommenden Jahren mehrere hundert Megawatt an Photovoltaik-Kapazität in Deutschland zu installieren. Während solche Großprojekte für die Stabilität des nationalen Stromnetzes entscheidend sind, gewinnt auch die dezentrale Energieerzeugung durch Privatpersonen an Bedeutung. Für Hausbesitzer bieten sich komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets an, um den eigenen Strombedarf zu decken und sich unabhängiger zu machen. Auch Mieter können mit Balkonkraftwerken ohne Speicher oder fortschrittlicheren Varianten mit Speicher einen Beitrag zur Energiewende leisten und ihre Stromkosten senken.
Örsted baut Präsenz im Bereich Erneuerbare Energien aus
Örsted ist international vor allem für seine führende Rolle bei Offshore-Windprojekten bekannt und betreibt in Deutschland bereits mehrere Onshore-Windparks. Der Einstieg in den Solarmarkt unterstreicht das Engagement des Unternehmens, sein Portfolio an erneuerbaren Energien zu diversifizieren und weiter auszubauen. Global verfolgt Örsted das Ziel, bis 2030 eine installierte Leistung von 50 Gigawatt (GW) aus erneuerbaren Quellen zu erreichen.
Der Baubeginn der Solaranlage im Damwildgatter Sötern ist ein wichtiger Meilenstein für Örsted und ein starkes Signal für die Energiewende in Deutschland. Mit weiteren geplanten Projekten wird das Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien im deutschen Energiemix spielen. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Pilotprojekts zeigt, wie innovative Nutzungskonzepte und moderne Solartechnologie kombiniert werden können, um sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile zu erzielen. Das Modell der Agri-PV könnte dabei als Vorbild für zukünftige Projekte in anderen Regionen dienen.
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