NRW: Neue Solarmodul Förderung für Mehrfamilienhäuser ab 2025

Solarmodul Förderung für Mehrfamilienhäuser in NRW ab 2025

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) plant, den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern ab dem 1. Oktober 2025 gezielt zu fördern. Mit dieser Maßnahme sollen die Solarenergie in städtischen Gebieten gestärkt und die Energiewende weiter vorangetrieben werden. Ziel ist es, das große Potenzial der Dachflächen von Mietshäusern zu erschließen und den vor Ort erzeugten Strom direkt den Bewohnern zur Verfügung zu stellen.

Förderung für Solarmodul-Ausbau in NRW Städten

Um den Ausbau erneuerbarer Energien im urbanen Raum zu beschleunigen, legt Nordrhein-Westfalen ein neues Förderprogramm auf. Wie bekannt wurde, startet NRW die neue Förderung für Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern im Herbst 2025. Die Initiative ist Teil des umfassenderen Programms „Klimaneutrale Städte und Gemeinden“ und ist zu Beginn mit einem Budget von 10 Millionen Euro ausgestattet.

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie koordinierte Programm zielt darauf ab, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen und den Anteil der Solarenergie an der städtischen Energieversorgung signifikant zu steigern. Durch sogenannte Mieterstrommodelle können die Bewohner von Mehrfamilienhäusern direkt von günstigem und klimafreundlichem Strom vom eigenen Dach profitieren.

Förderprogramm für Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern in NRW

Das Förderprogramm richtet sich an Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten. Antragsberechtigt sind sowohl private Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) als auch kommunale und private Wohnungsbauunternehmen. Die Umsetzung einer PV-Anlage in einer WEG wird durch gesetzliche Regelungen zunehmend erleichtert, was die Attraktivität solcher Projekte weiter steigert.

Die Fördergelder können für die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen sowie für die Modernisierung bestehender Anlagen verwendet werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Steigerung der Effizienz und des Eigenverbrauchs. Daher ist auch die Kombination mit Energiespeichern förderfähig. Interessenten finden passende PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets, die für solche Vorhaben geeignet sind. Auch für Mieter, die selbst aktiv werden möchten, bieten sich Lösungen wie Balkonkraftwerke ohne Speicher oder Balkonkraftwerke mit Speicher an, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Die Zukunft der Solarenergie in Nordrhein-Westfalen

Die neue Förderung ist ein Baustein einer umfassenderen Strategie der Landesregierung. Diese Maßnahmen sollen den Anteil erneuerbarer Energien in der Region nachhaltig erhöhen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die ab 2026 geltende Photovoltaikpflicht für Dachsanierungen in NRW, die Eigentümer bei umfassenden Sanierungen zur Installation einer Solaranlage verpflichtet.

Dieser Trend zeigt sich auch auf kommunaler Ebene. Städte wie Paderborn, wo eine Solarpflicht für Neubauten ab 2025 gilt, gehen mit gutem Beispiel voran und unterstreichen die wachsende Bedeutung der Photovoltaik für eine klimafreundliche Stadtentwicklung.

Finanzielle Unterstützung für Solarmodul-Projekte in NRW

Das Förderprogramm bietet eine attraktive finanzielle Unterstützung für die Installation von Solarmodulen. Vorgesehen ist ein Zuschuss von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten, wobei der maximale Betrag pro Projekt auf 25.000 Euro begrenzt ist. Die finanziellen Mittel für das Programm stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und werden über die landeseigene NRW.Bank abgewickelt.

Die Förderung soll gezielt Anreize schaffen, um das Potenzial von Dachflächen auf Mehrfamilienhäusern besser zu nutzen und den Ausbau der dezentralen Energieversorgung voranzutreiben. Die Landesregierung plant, die finalen Förderkonditionen und Antragsmodalitäten im Laufe des Jahres 2025 zu veröffentlichen.

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