Bremen hat den städtebaulichen Wettbewerb für das Zukunftsquartier „Piek 17“ entschieden. Das Areal, das an der strategisch wichtigen Schnittstelle zwischen der Bremer Innenstadt und der Überseestadt liegt, soll nach den Plänen des Karlsruher Unternehmens Hagstotz ITM entwickelt werden. Der Siegerentwurf sieht eine ausgewogene Mischung aus Gewerbe, Kultur und Gastronomie vor und legt einen besonderen Schwerpunkt auf einen hohen Grünanteil.
Hagstotz ITM gewinnt Wettbewerb für Zukunftsquartier Piek 17 Bremen
Die Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG), die für die Entwicklung des Areals zuständig ist, hat den Zuschlag an die Hagstotz ITM aus Karlsruhe vergeben. Deren Konzept für das Areal Piek 17 konnte sich in einem Auswahlverfahren durchsetzen. Das rund 1,1 Hektar große Gelände, das derzeit vornehmlich als Parkplatz genutzt wird, soll in den kommenden Jahren zu einem modernen und lebendigen Stadtquartier transformiert werden.
Der prämierte Entwurf zeichnet sich durch eine klare Struktur und eine zukunftsweisende Planung aus. Vorgesehen ist ein Nutzungsmix aus Gewerbeflächen, kulturellen Einrichtungen und gastronomischen Angeboten. Ein zentrales Merkmal des Konzepts ist der hohe Anteil an Grün- und Freiflächen, der nicht nur die Aufenthaltsqualität steigern, sondern auch zur Klimaanpassung und zur Förderung der Biodiversität im städtischen Raum beitragen soll. Solche nachhaltigen Ansätze spiegeln einen breiteren Trend in der Stadtentwicklung wider, bei dem auch die dezentrale Energieerzeugung eine immer größere Rolle spielt. Gewerbedächer in neuen Quartieren werden häufig für die Installation von Photovoltaikanlagen genutzt. Ähnliche Lösungen, wie komplette PV-Anlagen mit Speicher, finden auch bei Eigenheimbesitzern in ganz Deutschland zunehmend Anklang.
Piek 17 Bremen: Ein Zentrum für Innovation und Nachhaltigkeit entsteht
Das Projekt Piek 17 ist ein weiterer Baustein in der umfassenden Transformation der Bremer Überseestadt, einem der größten städtebaulichen Entwicklungsprojekte Europas. Die BIG hat hier bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt und treibt die Modernisierung des ehemaligen Hafengebiets weiter voran.
Die strategische Lage des Quartiers zwischen dem historischen Stadtkern und dem dynamischen neuen Stadtteil Überseestadt verspricht eine exzellente Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und eine hohe Attraktivität für Unternehmen, deren Mitarbeiter sowie für Anwohner. Die Nähe zur Weser und die geplanten Grünflächen sollen eine hohe Lebensqualität gewährleisten. Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation bedeutet auch, dass moderne Energiekonzepte für die Gebäude eine zentrale Rolle spielen werden. Dies ist auch für Privatpersonen ein relevantes Thema, da Mieter durch die Nutzung von Balkonkraftwerken ohne Speicher aktiv an der Energiewende teilhaben können.
Die Realisierung des Quartiers soll laut Hagstotz ITM in mehreren Bauabschnitten erfolgen, um ein organisches Wachstum zu ermöglichen. Die BIG plant, mit den ersten Baumaßnahmen in den kommenden Jahren zu beginnen.
Zukunftsquartier Piek 17: Kooperation mit Bremer Architekturbüros
Am Wettbewerbsverfahren waren neben dem Gewinner auch lokale Akteure beteiligt, darunter die Bremer Architekturbüros GfG und Westphal Architekten. Obwohl deren Entwürfe nicht den Zuschlag erhielten, betonte die BIG die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit lokalen Büros und beabsichtigt, diese auch in zukünftigen Projekten fortzusetzen.
Die Entwicklung des Piek 17 wird als wichtiger Impuls für die Stadt Bremen gesehen. Das Quartier soll nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern sich auch als ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs etablieren. Die geplante Nutzungsmischung soll sicherstellen, dass das Viertel zu jeder Tageszeit belebt ist.
Mit der Entscheidung für Hagstotz ITM hat die Stadt einen Partner gefunden, dessen Vision einer nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung entspricht. Das Konzept mit seiner klaren Struktur und dem starken Fokus auf Grünflächen hat das Potenzial, zu einem Vorzeigeprojekt für zukunftsorientierte Stadtplanung zu werden. In solchen Projekten wird auch die Energiespeicherung immer wichtiger, ein Prinzip, das sich auch im Kleinen bei Balkonkraftwerken mit Speicher wiederfindet, die eine optimale Nutzung des selbst erzeugten Stroms ermöglichen.







