In Schönefeld bei Berlin entsteht ein zukunftsweisendes Agri-Photovoltaik-Projekt, dessen Bau im Jahr 2025 beginnt. Das von Goldbeck Solar realisierte Vorhaben kombiniert auf einer Fläche von rund 52 Hektar Stromerzeugung mit landwirtschaftlicher Nutzung und wird eine Spitzenleistung von 30 Megawatt (MWp) erreichen.
Agri Photovoltaik Projekt Schönefeld 2025: Energie und Landwirtschaft vereint
Mit dem symbolischen Spatenstich haben die beteiligten Unternehmen den Startschuss für einen neuen Agri-PV-Park in Schönefeld gegeben, der ein Zeichen für Brandenburg setzt. Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für die Doppelnutzung von Agrarflächen, ein Konzept, das zur Lösung von Flächenkonkurrenzen zwischen Landwirtschaft und dem Ausbau erneuerbarer Energien beiträgt.
Die geplante Anlage wird nach Fertigstellung ausreichend grünen Strom produzieren, um rechnerisch rund 13.500 Haushalte zu versorgen. Gleichzeitig wird die landwirtschaftliche Produktion auf dem Areal fortgesetzt, wodurch die Effizienz der Flächennutzung erheblich gesteigert wird. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Ziele der Energiewende zu erreichen, ohne wertvolles Ackerland aufgeben zu müssen.
Lokale Kooperation für das Agri-PV Projekt Schönefeld in Brandenburg
Die Umsetzung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schönefeld und lokalen Landwirten. Die Photovoltaik-Module werden in ausreichender Höhe und mit entsprechendem Abstand montiert, sodass der Boden darunter weiterhin maschinell bewirtschaftet werden kann. Dies ermöglicht den Anbau von Gemüse oder die Nutzung als Weideland für Schafe.
Christian Hentschel, der Bürgermeister von Schönefeld, hob die Bedeutung des Vorhabens für die Region hervor: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses innovativen Projekts zu sein, das sowohl unsere Energieversorgung als auch die lokale Landwirtschaft unterstützt.“ Solche Projekte stärken nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern schaffen auch Akzeptanz für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.
Agri-Photovoltaik in Schönefeld: Ein Vorzeigemodell für Brandenburgs Zukunft
Agri-Photovoltaik gilt als vielversprechendes Modell, um den wachsenden Bedarf an sauberer Energie zu decken und gleichzeitig die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Durch die intelligente Kombination beider Nutzungsarten wird der Flächenverbrauch minimiert. Das Projekt in Schönefeld reiht sich damit in eine wachsende Liste von Deutschland Solar News ein, die den Fortschritt der Energiewende dokumentieren.
Während Großprojekte wie dieses für die nationalen Klimaziele unerlässlich sind, findet die Energiewende auch im Kleinen statt. Für Hausbesitzer bieten sich komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets an, um einen Großteil des eigenen Strombedarfs zu decken. Auch Mieter können durch die einfache Installation eines Balkonkraftwerks ohne Speicher aktiv teilhaben und ihre Stromkosten senken.
Agri Photovoltaik Schönefeld: Beitrag zur Energiewende 2025
Die Gemeinde Schönefeld profitiert mehrfach von dem Solarpark. Neben der Erzeugung von sauberem Strom wird die Kommune finanziell an den Erträgen der Anlage beteiligt. Zudem sichert die fortgeführte landwirtschaftliche Nutzung die Existenzgrundlage lokaler Betriebe und stärkt die regionale Wirtschaft.
Das Vorhaben ist ein Beleg dafür, dass der Ausbau der Solarenergie nicht im Widerspruch zur Landwirtschaft stehen muss. Es zeigt, wie innovative Konzepte die Energiewende in Deutschland vorantreiben können. Projekte dieser Art sind entscheidend, um die ambitionierten Ausbauziele für erneuerbare Energien zu erreichen, wie aktuelle Solar News aus verschiedenen Bundesländern belegen. Mit der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2025 wird die Agri-PV-Anlage in Schönefeld zu einem wichtigen Baustein der regionalen Energieversorgung und zu einem Vorbild für eine nachhaltige Landnutzung.







