In Westerburg entsteht ein neues Gebäude der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, das einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit und soziale Infrastruktur legt. Das Bauprojekt vereint ein Ärztehaus, eine Tagespflegeeinrichtung und Betreutes Wohnen unter einem Dach und setzt bei der Energieversorgung auf innovative Lösungen wie Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen. Mit diesem Ansatz reduziert der Neubau die CO2-Emissionen erheblich und schafft zugleich moderne medizinische und pflegerische Dienstleistungen für die Region.
Neubau in Westerburg: Solarenergie für nachhaltige Energieversorgung
Die Bauarbeiten für das zukunftsweisende Projekt in Westerburg schreiten planmäßig voran. Die Katharina Kasper ViaSalus GmbH investiert rund 10 Millionen Euro in den Neubau, der auf einer Fläche von 2.400 Quadratmetern entsteht. Ein zentrales Element des Konzepts ist die nachhaltige Energieversorgung des Gebäudes, die durch eine Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpen sichergestellt wird.
Die auf dem Dach installierten Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Dieser wird vorrangig für den Eigenbedarf des Gebäudekomplexes genutzt, was die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz reduziert und die Betriebskosten senkt. Ergänzt wird dieses System durch den Einsatz von Wärmepumpen, die für eine hocheffiziente Beheizung und Kühlung der Räumlichkeiten sorgen. Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft oder dem Erdreich Wärmeenergie und nutzen diese zum Heizen, ein Prozess, der deutlich weniger Energie verbraucht als herkömmliche Heizsysteme.
Solche Technologien sind nicht mehr nur Großprojekten vorbehalten. Auch für private Haushalte werden sie immer zugänglicher. So ermöglichen komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets Hausbesitzern eine weitgehende Energieautarkie. Für Mieter bieten sich mittlerweile ebenfalls Optionen wie ein Balkonkraftwerk mit Speicher an, um einen Teil des eigenen Strombedarfs klimafreundlich zu decken.
CO2-Reduktion im Fokus: Nachhaltigkeitsprojekt in Rheinland-Pfalz
Das nachhaltige Baukonzept ist darauf ausgelegt, den CO2-Ausstoß des Gebäudes auf ein Minimum zu reduzieren. Der Gebäudesektor ist in Deutschland für einen erheblichen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich, weshalb Projekte wie dieses eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen. Durch die Erzeugung von Solarstrom wird der Bedarf an Elektrizität aus fossilen Brennstoffen maßgeblich verringert. Die Wärmepumpen ersetzen konventionelle, auf Verbrennung basierende Heizsysteme und tragen so weiter zur Emissionsminderung bei.
Das Engagement für den Klimaschutz in Westerburg ist dabei kein Einzelfall. Die Region entwickelt sich zunehmend zu einem Standort für nachhaltiges Bauen. Ein weiteres Großprojekt in der Stadt, der Neubau eines Bildungs- und Gemeinschaftszentrums mit Sporthalle und Schwimmbad, setzt laut dem rheinland-pfälzischen Klimaschutzministerium ebenfalls auf eine klimafreundliche Bauweise mit Holz, Dachbegrünung und einem Blockheizkraftwerk. Das Vorhaben der Katharina Kasper ViaSalus GmbH fügt sich somit in eine breitere Strategie ein, die Region zukunftsfähig und umweltfreundlich zu gestalten. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das Frühjahr 2025 geplant.
Neubau Westerburg: Vielfältige Nutzung für lokale Infrastruktur
Neben der ökologischen Nachhaltigkeit schafft der Neubau einen erheblichen sozialen Mehrwert für Westerburg und das Umland. Die Integration von Ärztehaus, Tagespflege und Betreutem Wohnen unter einem Dach schafft Synergien und kurze Wege für Patienten und Bewohner.
- Das Ärztehaus wird die medizinische Versorgung vor Ort mit modernen Praxisräumen stärken.
- Die Tagespflegeeinrichtung bietet ein wichtiges Betreuungsangebot für ältere Menschen, das deren Angehörige entlastet und den Senioren soziale Teilhabe ermöglicht.
- Das Betreute Wohnen schafft eine sichere und barrierearme Wohnumgebung für Menschen, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, aber ihre Selbstständigkeit bewahren möchten.
Mit diesem Projekt realisiert die Katharina Kasper ViaSalus GmbH eine moderne Infrastruktur, die soziale Verantwortung mit ökologischem Bewusstsein verbindet. Es zeigt beispielhaft, wie durch den Einsatz etablierter Technologien wie Photovoltaik und Wärmepumpen ein klimafreundlicher Betrieb von Beginn an gewährleistet werden kann. Der Neubau soll planmäßig im Frühjahr 2025 seinen Betrieb aufnehmen.







