Solarinitiativen in Montabaur: Schulen sparen Energie
Die Verbandsgemeinde Montabaur in Rheinland-Pfalz hat durch die konsequente Nutzung von Solarenergie eine signifikante Reduzierung ihres Energieverbrauchs an öffentlichen Gebäuden erreicht. Durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Mons-Tabor-Gymnasiums, der Anne-Frank-Realschule plus und der Waldschule Grundschule Horressen werden die Energiekosten sowie die CO2-Emissionen nachhaltig gesenkt.
Solarstrom für Montabaurer Schulen deckt fast ein Drittel des Bedarfs
Die neu installierten Photovoltaikanlagen auf den drei Schulstandorten erreichen eine Gesamtleistung von rund 600 Kilowatt-Peak (kWp) und decken damit etwa 30 Prozent des gesamten Strombedarfs der Schulen und der zugehörigen Sporthallen. Dieser vor Ort erzeugte Strom wird direkt verbraucht, was die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz reduziert und die Betriebskosten senkt.
Wie das Fachportal Solarthemen berichtet, ermöglichen die Anlagen nicht nur erhebliche Kosteneinsparungen, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der hohe Anteil an selbst genutztem Solarstrom ist ein Beispiel für eine gelungene Steigerung der Energieunabhängigkeit. Das zugrundeliegende Prinzip, also das Verhältnis von Eigenerzeugung zu Gesamtverbrauch, lässt sich mit den Begriffen Autarkiegrad & Eigenverbrauchsquote: PV-Unabhängigkeit verstehen beschreiben – ein Ziel, das auch für private Haushalte in Deutschland immer relevanter wird.
Photovoltaikanlagen in Montabaur: Klimaschutz und Bildung für Schulen
Die Installation der Solaranlagen ist ein zentraler Baustein des Klimaschutzkonzepts der Verbandsgemeinde Montabaur. Die Verwaltung hat das Potenzial ungenutzter Dachflächen erkannt und diese gezielt für die Erzeugung erneuerbarer Energien erschlossen. Die Anlagen auf den Schulgebäuden stellen dabei den größten Anteil der bisher installierten kommunalen Leistung dar.
Über den ökologischen und ökonomischen Nutzen hinaus dienen die Anlagen auch einem pädagogischen Zweck. Sie sind ein greifbares Beispiel für die Energiewende und können direkt in den Unterricht integriert werden. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, die Funktionsweise von Photovoltaik aus erster Hand zu erfahren und lernen so praxisnah die Bedeutung erneuerbarer Energien für den Klimaschutz kennen.
Erfolgreiche Umsetzung der Solarprojekte in Montabaur
Die Realisierung der Projekte verlief planmäßig und effizient. Nach einem positiven Beschluss des Verbandsgemeinderates wurden die Aufträge für die Installation zügig ausgeschrieben und vergeben. Die Montage der Anlage auf dem Dach des Gymnasiums nahm beispielsweise rund drei Monate in Anspruch und wurde im August 2023 erfolgreich in Betrieb genommen.
Auch die Anlagen auf den Dächern der Realschule und der Grundschule sind inzwischen vollständig installiert und an das Netz angeschlossen. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde Montabaur und dem regionalen Energiedienstleister EKM.
Verbandsgemeinde Montabaur als Vorbild: Energie sparen durch Solarinitiativen
Mit den Photovoltaikprojekten auf den Schuldächern unterstreicht die Verbandsgemeinde Montabaur ihre Vorbildfunktion bei der praktischen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Die Initiative beweist, dass der Einsatz erneuerbarer Energien sowohl ökologisch sinnvoll als auch wirtschaftlich vorteilhaft ist.
Was im kommunalen Maßstab funktioniert, ist auch für Privatpersonen eine attraktive Option zur Senkung der Energiekosten. Für Eigenheimbesitzer ermöglichen komplette PV-Anlagen mit Speicher eine maximale Nutzung des selbst erzeugten Stroms. Doch auch für Mieter oder Eigentümer von Wohnungen gibt es einfache Möglichkeiten, sich an der Energiewende zu beteiligen. Kompakte Balkonkraftwerke ohne Speicher oder moderne Varianten mit Speicher können den Stromverbrauch aus dem Netz spürbar reduzieren.
Die Verbandsgemeinde Montabaur plant bereits weitere Projekte, um den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region konsequent voranzutreiben und ihre Klimaziele zu erreichen.







