Ab Oktober 2025 startet Hamburg ein Förderprogramm für Balkonkraftwerke, das 75 Prozent der Kosten bis zu einem Betrag von 2.000 Euro abdeckt. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Stadt zu unterstützen.

Balkonkraftwerk in Hamburg (Bild: Marcus Brandt/dpa/picture alliance)
Balkonkraftwerk Förderung Hamburg 2025: Jetzt beantragen!
Hamburg plant, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Stadt zu unterstützen, indem es die Installation von Balkonkraftwerken fördert. Ein Balkonkraftwerk, auch Mini-PV-Anlage genannt, ist eine Solaranlage, die auf dem Balkon, im Garten, an der Fassade oder auf dem Dach angebracht wird. Diese Anlagen versorgen den Haushalt mit eigenem Ökostrom und können somit zur Senkung der Energiekosten beitragen. Die Förderung ist Teil der von der Umweltsenatorin Melanie Leonhard (SPD) angekündigten Klimaschutzoffensive. Die Förderung beginnt im Oktober 2025. Die Stadt übernimmt 75 Prozent der Kosten für ein Balkonkraftwerk, jedoch maximal 2000 Euro.
Balkonkraftwerke sind eine attraktive Option für Mieter und Wohnungseigentümer, die unkompliziert in die Solarenergie einsteigen möchten. Mit der Förderung können mehr Menschen in Hamburg auf nachhaltige Energiequellen umsteigen. Wer sich für ein solches System interessiert, findet im Shop von Photovoltaik.info passende Angebote, inklusive Balkonkraftwerken mit Speicher.
Erneuerbare Energien in Hamburg: Das Förderprogramm
Das Förderprogramm ist Teil eines umfassenderen Plans zur Unterstützung erneuerbarer Energien in Hamburg. Neben Balkonkraftwerken wird die Stadt auch den Kauf von Photovoltaikanlagen für Dächer und Fassaden fördern. Diese Anlagen können bis zu 7500 Euro kosten, wobei die Stadt 30 Prozent der Kosten übernimmt.
Zusätzlich unterstützt Hamburg die Installation von Wärmepumpen, die bis zu 15.000 Euro kosten können, ebenfalls mit einer Förderquote von 30 Prozent. Wärmepumpen stellen eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen dar und tragen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Förderung von Batteriespeichern zur Speicherung des in Haushalten erzeugten Stroms. Hier beträgt die Förderung 30 Prozent der Kosten, maximal jedoch 5000 Euro. Batteriespeicher ermöglichen es den Haushalten, den selbst erzeugten Strom effizienter zu nutzen und ihre Abhängigkeit von externen Energiequellen zu verringern. Entsprechende PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets sind ebenfalls verfügbar.
Hamburgs Strategie: So gelingt die Energiewende
Die genannten Maßnahmen sind Teil der Strategie der Stadt, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Die Förderungen sollen Haushalten helfen, die anfänglichen Investitionskosten für neue Technologien zu bewältigen und gleichzeitig langfristig Energiekosten zu sparen.
Durch die Förderung von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Batteriespeichern und Balkonkraftwerken schafft Hamburg Anreize für die Nutzung umweltfreundlicher Technologien. Diese Maßnahmen sollen die Energiewende in der Stadt beschleunigen und zur Erreichung der Klimaziele beitragen.
Es ist ratsam, sich frühzeitig über die staatliche Förderung für Photovoltaik und Solarthermie zu informieren, um die bestmögliche Kombination aus regionalen und bundesweiten Förderprogrammen zu nutzen. Auch Aspekte wie der Denkmalschutz können bei der Installation von Solaranlagen eine Rolle spielen.
Das Förderprogramm für Balkonkraftwerke und andere erneuerbare Energien ist ein wichtiger Schritt für Hamburg, um die Energiewende voranzutreiben. Die Stadt setzt auf eine Kombination aus finanzieller Unterstützung und technologischen Innovationen, um den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu erleichtern und die Lebensqualität der Bürger zu verbessern. Projekte wie dieses 2,9-MW-Solarenergieprojekt tragen zur Erweiterung der Solarenergie-Kapazität bei und unterstützen die Bemühungen um eine nachhaltige Energieversorgung.







