FERALPI und JUWI planen Projekte für grünen Stahl in Sachsen

FERALPI STAHL und JUWI planen Stromversorgung aus Erneuerbaren für Stahlproduktion

Die FERALPI STAHLGRUPPE und der Projektentwickler JUWI haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Dekarbonisierung der Stahlproduktion in Sachsen entscheidend voranzutreiben. Kern der Absichtserklärung ist die gemeinsame Prüfung von Projekten für erneuerbare Energien, um die Produktionsstandorte künftig mit regional erzeugtem Grünstrom zu versorgen.

FERALPI & JUWI: Dekarbonisierung der Stahlproduktion in Sachsen

Die Partnerschaft zwischen der FERALPI STAHLGRUPPE und JUWI zielt darauf ab, die Produktionsprozesse an den Standorten in Riesa (Sachsen) und Elsterwerda (Brandenburg) nachhaltiger zu gestalten. Die Stahlindustrie gilt als einer der energieintensivsten Wirtschaftszweige, weshalb die Umstellung auf erneuerbare Energien einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

JUWI, ein führendes Unternehmen in der Entwicklung von Erneuerbare-Energien-Anlagen, wird seine Expertise in die Kooperation einbringen. Geplant ist die Evaluierung von Wind- und Solarparks in der Region, die das Stahlwerk in Riesa direkt mit grünem Strom versorgen könnten. „Die Partnerschaft mit JUWI ist ein entscheidender Schritt, um unsere Produktionsprozesse nachhaltiger zu gestalten und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren“, so ein Sprecher der FERALPI STAHLGRUPPE. Ziel ist es, eine langfristige und stabile Versorgung mit klimafreundlicher Energie sicherzustellen.

Erneuerbare Energien als Schlüssel für Grünen Stahl

Ein zentraler Baustein der Vereinbarung ist die Entwicklung von Photovoltaik- und Windenergieprojekten in unmittelbarer Nähe zu den Produktionsstätten. Dies ermöglicht nicht nur eine effiziente Energieversorgung, sondern stärkt auch die regionale Wertschöpfung. Die Anlagen sollen den hohen Energiebedarf der Stahlproduktion decken und überschüssige Energie in das öffentliche Netz einspeisen.

Die Zusammenarbeit geht jedoch über die reine Stromerzeugung hinaus. Beide Partner wollen gemeinsam innovative Technologien vorantreiben. Dazu gehören Konzepte zur Nutzung von grünem Wasserstoff und die Optimierung von Energiespeichern. Die Integration von Batteriespeichersystemen ist entscheidend, um die schwankende Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenenergie auszugleichen und eine kontinuierliche Stromversorgung zu gewährleisten. Während solche Speicher im industriellen Maßstab hochkomplex sind, ist das Prinzip der Speicherung von Solarstrom zur späteren Nutzung mittlerweile auch für Privathaushalte zugänglich, beispielsweise durch komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets.

Grüner Stahl aus Sachsen: FERALPI als Vorreiter der Energiewende

Die Herstellung von „grünem Stahl“ mithilfe erneuerbarer Energien ist ein wesentlicher Hebel zur Erreichung der deutschen und europäischen Klimaziele. Die FERALPI STAHLGRUPPE positioniert sich mit diesem Vorhaben als Vorreiter in einer Branche, die vor großen Herausforderungen bei der Reduzierung von CO2-Emissionen steht. „Unsere Partnerschaft mit JUWI ist ein Beispiel dafür, wie industrielle Produktion und erneuerbare Energien Hand in Hand gehen können, um die Klimaziele zu erreichen“, betonte der Unternehmenssprecher.

Diese Kooperation zeigt, dass die Energiewende nicht nur von politischen Rahmenbedingungen, sondern auch von unternehmerischer Initiative getragen wird. Sie dient als Vorbild für andere energieintensive Betriebe. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Energiewende auf allen Ebenen stattfindet. Auch Mieter und Hausbesitzer können einen Beitrag leisten und ihre Stromkosten senken, etwa durch den Einsatz von kompakten Balkonkraftwerken ohne Speicher oder Modellen mit integrierten Balkonkraftwerken mit Speicher.

FERALPI und JUWI: Innovative Projekte für Stahl der Zukunft

Die strategische Partnerschaft zwischen FERALPI STAHL und JUWI unterstreicht die wachsende Bedeutung der Sektorenkopplung – der intelligenten Verknüpfung von Energieerzeugung und industriellem Verbrauch. Beide Unternehmen sind überzeugt, dass die Dekarbonisierung der Stahlherstellung für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland von entscheidender Bedeutung ist.

Durch die Entwicklung lokaler Erneuerbare-Energien-Projekte und den Einsatz zukunftsweisender Technologien wollen die Partner sicherstellen, dass die Stahlproduktion in Deutschland nachhaltig und wettbewerbsfähig bleibt. Die Initiative ist ein klares Bekenntnis zur Energiewende und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industrie.

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