Chemnitzer FC: Photovoltaikanlage soll 2025 Kosten senken

Chemnitzer FC: Photovoltaikanlage fürs Stadion geplant – Kosten und Umsetzung 2025

Der Chemnitzer FC treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie voran und plant die Installation einer leistungsstarken Photovoltaikanlage auf dem Dach des städtischen Stadions. Mit diesem Schritt will der Verein seine Energieversorgung optimieren, die Betriebskosten senken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Projekt wird von der CFC Stadion GmbH in Kooperation mit der Energiegenossenschaft BürgerEnergieProjekte eG (BEP) realisiert.

Entgegen ersten Ankündigungen wird die Anlage nicht nur auf der Nordtribüne, sondern auf den Dächern aller vier Tribünen des Stadions installiert. Insgesamt werden 1.620 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 745 Kilowatt-Peak (kWp) auf einer Fläche von rund 3.500 m² montiert. Die Nennleistung (kWp) beschreibt die maximale Leistung der Anlage unter standardisierten Testbedingungen. Die Anlage soll jährlich etwa 700.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen, was dem Jahresverbrauch von circa 250 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Der erzeugte Strom ist primär für den Eigenverbrauch im Stadion vorgesehen, um den Energiebedarf bei Spielen, Training und in der Verwaltung zu decken. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet.

Warum die Photovoltaikanlage wichtig für den Chemnitzer FC ist

Die Investition in Solarenergie ist für den Chemnitzer FC ein strategischer Schritt zur Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele. Der Verein reagiert damit nicht nur auf das wachsende öffentliche Bewusstsein für Umweltschutz, sondern sichert sich auch wirtschaftliche Vorteile. Durch die hohe Eigenverbrauchsquote macht sich der Club unabhängiger von den volatilen und tendenziell steigenden Preisen am Energiemarkt.

Die deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen stärkt das Image des Vereins als verantwortungsbewusster Akteur in der Region. Langfristig trägt das Projekt somit zur finanziellen Stabilität und zur ökologischen Modernisierung des Chemnitzer FC bei. Was im Großen für ein Stadion gilt, ist auch für Privathaushalte ein bewährtes Modell: Mit kompletten PV-Anlagen inklusive Speicher und Montagesets können auch Hausbesitzer ihre Energiekosten senken und ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern.

Breite Unterstützung für die Chemnitzer FC Photovoltaikanlage

Das Vorhaben wird durch eine breite Koalition aus Kommune, Bürgern und regionaler Wirtschaft getragen. Die Stadt Chemnitz stellt als Eigentümerin des Stadions die Dachflächen zur Verfügung. Die Planung, Finanzierung und der spätere Betrieb der Anlage liegen in den Händen der Energiegenossenschaft BürgerEnergieProjekte eG (BEP).

Die Finanzierung wird durch die BEP mittels Eigenmitteln und Krediten sichergestellt. Ein zentrales Element des Konzepts ist die Bürgerbeteiligung: Interessierte aus der Region können Genossenschaftsanteile erwerben und sich so direkt am Projekt beteiligen. Dieses Modell fördert nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern steigert auch die Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien. Auch für Mieter und Wohnungseigentümer gibt es Möglichkeiten, an der Energiewende teilzuhaben. Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher kann beispielsweise den Grundverbrauch eines Haushalts decken, während Balkonkraftwerke mit Speicher den erzeugten Strom auch für die Abendstunden verfügbar machen.

Photovoltaikanlage Chemnitzer FC: Zukunftsperspektiven

Die Photovoltaikanlage ist ein wichtiger Baustein in der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Vereins. Der Chemnitzer FC plant bereits weitere Maßnahmen, um die Energieeffizienz zu steigern und die Umweltbilanz weiter zu verbessern.

Dazu gehört der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf dem Stadiongelände. Dies soll nicht nur den Vereinsfuhrpark elektrifizieren, sondern auch Fans zur Anreise mit E-Fahrzeugen motivieren. Die Kombination aus lokaler Stromerzeugung und Elektromobilität ist ein Beispiel für eine gelungene Sektorenkopplung und maximiert den Nutzen der Solaranlage.

Chemnitzer FC als Vorbild mit Photovoltaikanlage

Mit diesem Projekt positioniert sich der Chemnitzer FC als einer der Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit im deutschen Profifußball. Es zeigt eindrücklich, dass Sportstätten ideale Standorte für große Solaranlagen sind und Vereine eine aktive Rolle bei der Energiewende spielen können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer Energiegenossenschaft und die Einbindung der Bürger können als Vorbild für andere Clubs dienen.

Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Stadion an der Gellertstraße ist für Oktober 2025 geplant. Der Chemnitzer FC sichert damit nicht nur seine eigene Energieversorgung, sondern sendet auch ein starkes Signal für den Klimaschutz in der Region und darüber hinaus.

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