AURA-Award 2025 für Solarmodul Recycling: Magdeburger Firma ausgezeichnet

Solar Materials Magdeburg gewinnt AURA-Award 2025 für Solarmodul Recycling

Das in Magdeburg ansässige Cleantech-Unternehmen Solar Materials GmbH wurde für seine wegweisende Technologie zum Recycling von Solarmodulen mit dem renommierten AURA-Award 2025 ausgezeichnet. Der Preis, der in der Kategorie „Circular Economy“ vergeben wurde, würdigt die Entwicklung eines Verfahrens, das einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Photovoltaik-Branche leistet.

Effizientes Solarmodul Recycling zur Rohstoffrückgewinnung

Das Herzstück der Innovation von Solar Materials ist ein vollautomatisierter Prozess, der es ermöglicht, wertvolle Materialien aus ausgedienten Solarmodulen mit hoher Reinheit zurückzugewinnen. Im Fokus der Magdeburger Wissenschaftler stand dabei die Rückgewinnung von Rohstoffen wie Silizium, Silber und Aluminium. Diese Sekundärrohstoffe können anschließend direkt wieder in den Produktionskreislauf für neue Module eingespeist werden.

Diese technologische Lösung schließt nicht nur den Materialkreislauf, sondern gewinnt angesichts des starken Ausbaus der Solarenergie an Bedeutung. Ob es sich um große PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets auf Eigenheimen oder um ein kompaktes Balkonkraftwerk ohne Speicher in Mietwohnungen handelt – die Frage der nachhaltigen Entsorgung am Ende der Lebensdauer wird für alle Betreiber immer relevanter.

AURA-Award 2025: Meilenstein für Solarmodul Recycling in der Kreislaufwirtschaft

Die Auszeichnung für den Magdeburger Recycling-Pionier unterstreicht die wachsende Bedeutung der Kreislaufwirtschaft als integralen Bestandteil der Energiewende. „Die Auszeichnung mit dem AURA-Award 2025 ehrt uns sehr und bestärkt uns in unserem Ziel, End-of-Life-Module weltweit nachhaltig zu recyceln“, so Dr. Jan-Philipp Mai, Mitgründer und CEO von Solar Materials.

Das Verfahren des Unternehmens könnte eine Schlüsselrolle bei der Erfüllung künftiger gesetzlicher Vorgaben spielen. Eine neue EU-Verordnung sieht vor, dass ab 2030 mindestens 85 Prozent der Materialien in Solarmodulen recycelt werden müssen. Ab 2035 soll diese Quote sogar auf 95 Prozent ansteigen. Technologien wie die von Solar Materials sind entscheidend, um diese Ziele zu erreichen und die Umweltauswirkungen der Solarindustrie zu minimieren. Dies gibt auch Besitzern von Anlagen wie einem Balkonkraftwerk mit Speicher die Sicherheit, dass ihre Investition in grüne Energie auch am Ende ihres Lebenszyklus nachhaltig bleibt.

Innovative Umweltlösungen für Solarmodul Recycling aus Sachsen-Anhalt

Der Erfolg von Solar Materials ist ein Beispiel dafür, wie innovative Technologien zur Lösung globaler Umweltprobleme beitragen können. Die Ehrung für das PV-Recycling-Verfahren zeigt, dass das Unternehmen eine Vorreiterrolle in der Entwicklung zukunftsfähiger Entsorgungswege einnimmt.

Der AURA-Award, der unter anderem vom Umweltministerium Sachsen-Anhalt verliehen und mit 10.000 Euro dotiert ist, zeichnet herausragende und marktfähige Innovationen aus der Region aus. Die Auszeichnung der Magdeburger Firma stärkt nicht nur das Unternehmen selbst, sondern positioniert auch den Standort als wichtiges Zentrum für Umwelttechnologien in Deutschland. Durch die Reduzierung der Abhängigkeit von Rohstoffimporten und die Schonung natürlicher Ressourcen leistet die Technologie einen wichtigen Beitrag zur europäischen Wertschöpfungskette und zur Resilienz der Solarbranche. Die Magdeburger Solar Materials gewinnt den AURA-Award 2025 und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft der Kreislaufwirtschaft.

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