Sonnenstrom für Grevesmühlen: Mosaik-Schule setzt auf MV-Energie

Sonnenstrom für die Mosaik-Schule Grevesmühlen: Photovoltaik in Mecklenburg-Vorpommern

Die Mosaik-Schule in Grevesmühlen hat auf dem Dach ihres neu errichteten Gebäudes eine moderne Photovoltaikanlage installiert. Das Projekt wurde vom regionalen Energieversorger WEMAG AG umgesetzt und soll die Schule mit nachhaltig erzeugtem Strom versorgen und die Betriebskosten senken. Die Schule, die von der Diakonie Nord Nord Ost betrieben wird, ist Teil des inklusiven Mosaik-Campus, zu dem auch das Gymnasium am Tannenberg und die Regionale Schule am Ploggensee gehören.

Die Anlage wurde auf einem Flachdachbereich installiert, der nicht für schulische Aktivitäten wie den Sportunterricht genutzt wird. Die Installation ist Teil der Strategie der WEMAG, regionale Projekte mit nachhaltiger Technologie zu fördern und die CO₂-Emissionen in Mecklenburg-Vorpommern zu reduzieren.

Wirtschaftliche und ökologische Vorteile von Sonnenstrom in Grevesmühlen

Die Photovoltaikanlage besteht aus 110 Solarmodulen und erreicht eine Spitzenleistung von 49,5 Kilowatt-Peak (kWp). Mit dieser Kapazität kann die Schule einen erheblichen Teil ihres täglichen Strombedarfs direkt vor Ort decken. Überschüssiger Strom, der insbesondere an sonnigen Tagen oder am Wochenende erzeugt wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist und entsprechend vergütet. Solche Einspeisungen werden in Mecklenburg-Vorpommern politisch gefördert; so plant das Land, die Beteiligung an Solarerträgen ab 2025 deutlich zu erhöhen, um den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen.

Neben der direkten Kosteneinsparung leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie den CO₂-Ausstoß der Schule reduziert. Projekte wie dieses sind ein zentraler Baustein der Energiewende und werden oft durch öffentliche Mittel unterstützt. Informationen dazu, wie Träger und Unternehmen Gelder für solche Vorhaben beantragen können, finden sich unter Klimaschutzförderung in MV: So beantragen Sie Gelder für Solarprojekte.

Installation der Photovoltaikanlage an der Mosaik-Schule: Die Schritte

Die Realisierung des Projekts begann mit der Entscheidung des Schulträgers, die Diakonie Nord Nord Ost, das neue Schulgebäude mit einer eigenen Stromerzeugung auszustatten. Nach einer detaillierten Standortanalyse durch die WEMAG AG wurde das Flachdach als idealer Ort für die Montage der 110 Module identifiziert.

Die Installation umfasste die Montage der Unterkonstruktion, die Befestigung der Solarmodule sowie die anschließende Verkabelung und den Anschluss an das schulinterne Stromnetz. Nach Abschluss der Arbeiten und der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber versorgt die Anlage die Schule nun zuverlässig mit Sonnenenergie.

Fazit: Mosaik-Schule Grevesmühlen als Vorbild für Sonnenstrom in Mecklenburg-Vorpommern

Die Photovoltaikanlage an der Mosaik-Schule ist ein Vorzeigeprojekt für den Einsatz erneuerbarer Energien im Bildungssektor. Sie senkt nicht nur die Energiekosten der Einrichtung, sondern dient auch als praktisches Beispiel für die Schülerinnen und Schüler, um die Themen Nachhaltigkeit und Energiewende greifbar zu machen.

Das Projekt in Grevesmühlen zeigt, dass der Umstieg auf Solarenergie nicht nur großen Institutionen vorbehalten ist. Auch private Hausbesitzer können durch die Installation von PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets ihre Energiekosten senken und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Selbst für Mieter gibt es mittlerweile einfache Möglichkeiten zur Teilhabe, etwa durch Balkonkraftwerke ohne Speicher oder Balkonkraftwerke mit Speicher, für die es in Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls spezielle Förderprogramme gibt.

Weitere Nachrichten und Entwicklungen zum Thema Solarenergie in der Region finden Sie unter Mecklenburg-Vorpommern Solar News.

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