Solar Materials Magdeburg: Auszeichnung für innovatives Solarmodul Recycling
Das Magdeburger Unternehmen Solar Materials hat für sein wegweisendes Recyclingverfahren für Solarmodule erneut eine bedeutende Auszeichnung erhalten. Das Cleantech-Startup wurde mit dem AURA-Award 2025 des Landes Sachsen-Anhalt geehrt. Diese Anerkennung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Recyclings in der Solarbranche, um die Energiewende nachhaltig zu gestalten. Zuvor war das Unternehmen bereits beim 15. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland erfolgreich.
Innovatives Solarmodul Recycling: Rohstoffwende in Magdeburg
Die Solarindustrie erlebt einen rasanten Aufschwung, da immer mehr Hausbesitzer und Mieter auf erneuerbare Energien setzen. Die Technologie, die erklärt, was Photovoltaik bedeutet, ist mittlerweile weit verbreitet. Mit diesem Wachstum geht jedoch die Herausforderung einher, die steigende Zahl an Altmodulen fachgerecht zu entsorgen. Diese Module enthalten wertvolle Rohstoffe wie hochreines Silizium, Silber, Kupfer und Aluminium, deren Rückgewinnung entscheidend ist, um die Umweltbelastung zu reduzieren und kritische Lieferketten zu sichern.
Solar Materials hat ein vollautomatisiertes Verfahren entwickelt, das eine hocheffiziente Trennung und Rückgewinnung dieser Materialien ermöglicht. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gewinnung von Hochleistungssilizium mit einer Reinheit von 99,99 Prozent, das direkt in der Produktion neuer Solarzellen wiederverwendet werden kann. Am Standort in Magdeburg verarbeitet das Unternehmen bereits bis zu 7.000 Tonnen Solarmodule pro Jahr.
Auszeichnungen würdigen Solar Materials‘ Pionierarbeit im Recycling
Der AURA-Award, der am 13. Oktober 2025 von Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreicht wurde, würdigt das innovative und nachhaltige Geschäftsmodell des Unternehmens. Willingmann betonte den Beitrag zu einer „wirklich grünen Energie“, die auch den Lebenszyklus der Module miteinbezieht. Der Preis reiht sich in frühere Anerkennungen wie den Sieg in der Kategorie Energie beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ein.
Die Jury des IQ Innovationspreises, besetzt mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, hatte Solar Materials aus über 150 Bewerbungen ausgewählt. Diese wiederholte Anerkennung ist nicht nur ein Erfolg für das 2021 gegründete Unternehmen mit seinen rund 60 Mitarbeitenden, sondern auch ein wichtiges Signal für die gesamte Branche. Für die Zukunft plant Solar Materials eine Verdreifachung seiner Kapazitäten und die Expansion ins Ausland.
Nachhaltigkeit in der Solarindustrie: Kreislaufwirtschaft dank Solarmodul Recycling
Das Recycling von Solarmodulen ist ein zentraler Baustein für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategie der Solarbranche. Die Herstellung neuer Module ist energie- und ressourcenintensiv. Eine verbesserte Ökobilanz von Solaranlagen hängt maßgeblich davon ab, die in den Modulen gebundene „graue Energie“ durch die Wiederverwertung von Materialien zu reduzieren.
Für Betreiber von Photovoltaikanlagen, seien es große Dachanlagen oder kompakte Balkonkraftwerke mit Speicher, bedeutet dies eine zusätzliche Sicherheit: Ihre Investition in saubere Energie ist auch am Ende der Lebensdauer ökologisch sinnvoll. Unternehmen wie Solar Materials zeigen, dass es möglich ist, die Rohstoffkosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.
Die Zukunft der Solarenergie, die längst im Alltag angekommen ist, wie zahlreiche Anwendungsbereiche der Photovoltaik zeigen, hängt von solchen Kreislauflösungen ab. Die effiziente Wiederverwertung sichert nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern macht die gesamte Technologie widerstandsfähiger und umweltfreundlicher. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet im ABC des Solarstroms Erklärungen zu den wichtigsten Fachbegriffen.







