Ergebnisse der PV-Ausschreibung Bayern Juli 2025: Bayern dominiert
Bayern hat seine führende Position im Ausbau der Solarenergie in Deutschland erneut unter Beweis gestellt. Bei der Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen der Bundesnetzagentur im Juli 2025 sicherte sich der Freistaat mit 37 von bundesweit 117 bezuschlagten Geboten den Spitzenplatz. Diese Ergebnisse bestätigen den Trend einer starken Nachfrage und stabiler Preise für Solarprojekte im Land.
Landwirte als Schlüssel zur Energiewende in Bayern
Ein signifikanter Teil des Erfolgs geht auf das Engagement der bayerischen Landwirtschaft zurück. Von den 37 erfolgreichen Geboten in Bayern wurden 16 von Landwirten eingereicht, die damit neue Solarparks mit einer Gesamtleistung von 186,7 Megawatt (MW) errichten werden.
Die regionale Verteilung der Projekte zeigt einen klaren Schwerpunkt im Süden und Osten des Bundeslandes:
- Niederbayern führt mit 16 Zuschlägen. Die größten Einzelanlagen entstehen in Abensberg (Landkreis Kelheim) mit 20 MW und in Deggendorf mit 19,8 MW.
- Oberbayern folgt mit neun Zuschlägen, darunter ebenfalls Großprojekte in den Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm (19,8 MW) und Altötting (19,8 MW).
- In Schwaben werden sieben Projekte realisiert, unter anderem Anlagen mit je 14 MW in den Landkreisen Dillingen an der Donau und Neu-Ulm.
- Die übrigen fünf Zuschläge verteilen sich auf die Oberpfalz (drei) und Mittelfranken (zwei). In der Oberpfalz ist eine Anlage mit 19,8 MW im Landkreis Regensburg geplant, in Mittelfranken ein gleich großes Projekt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
PV-Ausschreibung Juli 2025: Stabile Preise trotz Rohstoffanstieg
Der durchschnittliche Zuschlagswert für die Solarprojekte lag bei 6,14 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Dieser stabile Preis ist bemerkenswert, da die Solarbranche im dritten Quartal 2025 mit gestiegenen Rohstoffpreisen konfrontiert war, insbesondere für Industriemetalle wie Kupfer und Aluminium. Die Wettbewerbsfähigkeit der Gebote zeigt, dass die Projekte wirtschaftlich tragfähig geplant sind und saubere Energie zu fairen Konditionen liefern können.
Insgesamt wurde in der Juli-Runde eine Leistung von 586,6 MW vergeben. Bayerns Anteil von fast einem Drittel aller Zuschläge festigt die Position des Bundeslandes als Motor der deutschen Energiewende.
Förderung von PV-Anlagen auf Agrarflächen in Bayern
Der Erfolg der Landwirte bei der Ausschreibung ist kein Zufall. Die bayerische Staatsregierung hat gezielte Förderprogramme und Anreize geschaffen, um die Errichtung von Photovoltaikanlagen, insbesondere auf landwirtschaftlichen Flächen, zu unterstützen. Diese Initiativen sind ein zentraler Baustein, um Landwirten eine aktive Rolle in der Energieerzeugung zu ermöglichen und gleichzeitig die Flächeneffizienz zu steigern.
Dieser Trend zur dezentralen Energieerzeugung spiegelt sich nicht nur in der Landwirtschaft wider. Auch immer mehr Privatpersonen tragen zur Energiewende bei, beispielsweise durch Balkonkraftwerke ohne Speicher für den einfachen Einstieg oder umfassendere PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets für eine weitreichende Eigenversorgung. Für Mieter und Eigentümer, die ihre Unabhängigkeit weiter steigern möchten, bieten sich auch Balkonkraftwerke mit Speicher an.
Bayerns Strategie für PV-Ausbau und erfolgreiche Energiewende
Bayerns Engagement ist Teil einer umfassenden Strategie, die Klimaziele des Landes zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Der Freistaat investiert kontinuierlich in den Ausbau moderner Infrastruktur, was die Grundlage für eine erfolgreiche Energiewende schafft.
Die Ergebnisse der PV Ausschreibung Bayern Freifläche 2025: Klare Gewinner … unterstreichen die Entschlossenheit des Landes, den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent voranzutreiben. Angesichts der globalen klimatischen Herausforderungen ist das starke Engagement Bayerns für die Solarenergie ein entscheidender Schritt zur Sicherung einer nachhaltigen und grünen Zukunft für Deutschland.







