PV Ausschreibung Bayern: Freiflächenanlagen im Juli 2025 stark nachgefragt

PV Ausschreibung Bayern für Freiflächenanlagen im Juli 2025: Bayern dominiert

In der Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Juli 2025 hat die Bundesnetzagentur Zuschläge für eine Gesamtleistung von 1.546 Megawatt erteilt. Die Ergebnisse bestätigen die starke Position Bayerns im bundesweiten Vergleich: Der Freistaat sicherte sich 26 der insgesamt 82 erfolgreichen Projekte. Die erzielten Zuschlagswerte bewegten sich in einer Spanne von 4,77 bis 6,10 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh), was auf eine anhaltend hohe Wettbewerbsfähigkeit der Solarenergie hindeutet.

Details zu den Ergebnissen der PV Ausschreibung

Mit der Vergabe von 1.546 Megawatt wurde in dieser Runde das höchste Volumen seit März 2021 erreicht. Laut Bundesnetzagentur wurden insgesamt 186 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 1.089 Megawatt eingereicht. Obwohl die eingereichte Gebotsmenge unter dem ausgeschriebenen Volumen lag, konnte die Behörde dennoch 82 Gebote mit der vollen ausgeschriebenen Gesamtleistung bezuschlagen.

Die regionale Verteilung der Projekte zeigt eine deutliche Konzentration auf Süd- und Ostdeutschland. Der Erfolg für Bayern, das die PV-Ausschreibung für Freiflächenanlagen im Juli 2025 dominiert, setzt sich fort. Die 26 bayerischen Projekte werden von 15 Zuschlägen in Brandenburg und 14 in Niedersachsen gefolgt. Die gewichteten durchschnittlichen Zuschlagswerte lagen bei 5,75 ct/kWh und blieben damit auf einem stabilen Niveau. Die Ergebnisse der PV-Ausschreibungen in Bayern für Juli 2025 zeigen einen klaren Trend zur fortgesetzten Führungsrolle des Bundeslandes beim Ausbau der Solarenergie.

Sonderregelung für PV-Freiflächen in Bayern: Das müssen Sie wissen

Parallel zur Hauptausschreibung gab es ein separates Verfahren für Solaranlagen auf sogenannten Sonderflächen. Dazu zählen landwirtschaftlich benachteiligte Gebiete sowie Konversionsflächen und Seitenrandstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen. Dieses Segment dient dazu, Flächenkonkurrenzen zu minimieren und bereits versiegelte oder ertragsschwache Böden für die Energiewende zu nutzen.

Für dieses Segment mit einem ausgeschriebenen Volumen von 200 Megawatt gingen 34 Gebote mit einer Gesamtleistung von 93 Megawatt ein. Davon erhielten 28 Gebote mit einem Volumen von 89 Megawatt einen Zuschlag. Die Preise fielen hier mit einem Durchschnittswert von 5,73 ct/kWh und einer Spanne von 4,77 bis 6,02 ct/kWh sehr ähnlich zur Hauptrunde aus. Diese diversifizierte Flächennutzung ist ein entscheidender Faktor für die breite Akzeptanz und das weitere Wachstum der Photovoltaik in Deutschland, wie die PV Ausschreibung für Freiflächen in Bayern 2025 mit ihren klaren Gewinnern und neuen Trends belegt. Innovative Ansätze wie der zukunftsweisende Solar Carport in Deggendorf zeigen zudem, wie versiegelte Flächen doppelt genutzt werden können.

PV Ausschreibung Juli 2025: Einordnung und Vergleich früherer Runden

Die Ergebnisse der Juli-Runde knüpfen an die Entwicklung der Vormonate an. Bereits in der Ausschreibung im Juni 2025 wurden 1.486 Megawatt Leistung vergeben, wobei auch hier Bayern mit 28 von 88 Projekten den größten Anteil erhielt. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag damals mit 5,78 ct/kWh auf einem vergleichbaren Niveau.

Auch im Segment der Sonderflächen war Bayern in der vorherigen Runde mit 19 von 28 Projekten führend. Die stabile Preisentwicklung über mehrere Ausschreibungsrunden hinweg signalisiert Verlässlichkeit und Planbarkeit für Investoren. Während Bayern bei den Ausschreibungen dominiert, entstehen auch in anderen Bundesländern bedeutende Projekte, wie der geplante Solarpark Boldekow als neues PV-Kraftwerk 2025 in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ausschreibungen sind ein zentrales Instrument der Bundesregierung, um die Ausbauziele für erneuerbare Energien planbar und kosteneffizient zu erreichen. Die Resultate unterstreichen das anhaltende Interesse von Projektentwicklern und die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland. Während diese Großprojekte das Rückgrat der Energiewende bilden, leisten auch dezentrale Anlagen von Bürgern einen unverzichtbaren Beitrag. Für Hausbesitzer bieten sich hierfür komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets an, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Mieter und Wohnungseigentümer können sich ebenfalls aktiv beteiligen, beispielsweise durch die einfache Installation von Balkonkraftwerken ohne Speicher oder den fortschrittlicheren Balkonkraftwerken mit Speicher.

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