Niedersachsen forciert Ausbau von Solarmodulen bis 2025 entscheidend

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Solarmodule Niedersachsen: Beschleunigter Ausbau bis 2025 durch einfachere Genehmigungen

Niedersachsen plant, den Ausbau von Solaranlagen ab 2025 durch eine signifikante Vereinfachung von Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Die Landesregierung hat entsprechende Maßnahmen angekündigt, die sowohl die Installation von Photovoltaik auf Dächern als auch die Errichtung von Freiflächenanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen betreffen. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und die Energiewende im Land entscheidend voranzutreiben.

Vereinfachte Genehmigungen für Solarmodule in Niedersachsen: Dach- und Freiflächenanlagen

Die angekündigten Maßnahmen zielen darauf ab, den Zubau von Solarenergie in Niedersachsen zu entbürokratisieren. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) kündigte an, dass es künftig deutlich einfacher werden soll, Solaranlagen auf Gebäuden zu errichten.

Für die Installation von Photovoltaikanlagen und Solarthermie auf Dächern soll ab 2025 in der Regel keine Baugenehmigung mehr notwendig sein. Stattdessen wird eine einfache Anzeige bei der zuständigen Baubehörde ausreichen. Diese Regelung erleichtert es Hausbesitzern, komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets zu installieren. Auch für Mieter wird der Zugang zur Solarenergie einfacher, etwa durch die unkompliziertere Anbringung von Balkonkraftwerken ohne Speicher oder Modellen mit Speicher.

Minister Meyer wies darauf hin, dass Niedersachsen beim Ausbau der Solarenergie auf Dächern im Bundesvergleich bisher hinterherhinkt. Andere Bundesländer sind hier bereits weiter: So gilt beispielsweise in Bremen ab Juli 2025 eine Photovoltaikpflicht für Neubauten, um das ungenutzte Potenzial auf Dächern zu heben.

Parallel dazu arbeitet die Landesregierung an einem neuen Gesetz, das auch die Genehmigungsverfahren für Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen vereinfachen und beschleunigen soll.

Niedersachsen: Angepasste Ausbauziele und Fördererfolge für Solarmodule bis 2025

Der niedersächsische Landtag wird in Kürze über die neuen, ambitionierten Ziele für den Solarausbau beraten. Die Landesregierung plant, das Ausbauziel bis zum Jahr 2040 auf 65 Gigawatt (GW) installierte Leistung anzuheben. Diese Pläne werden durch konkrete Erfolge untermauert: Wie Niedersachsen bei der Photovoltaik-Förderung 2025 neue Dimensionen erreicht, zeigen die jüngsten Ausschreibungsrunden der Bundesnetzagentur. Allein für das Jahr 2025 konnte sich das Land Zuschläge für Projekte mit einer Gesamtleistung von 1.616 Megawatt sichern.

Diese gesetzlichen Erleichterungen sind Teil einer umfassenderen Strategie. So sollen ab 2025 neue CO2-Förderungen für Solarmodule in Niedersachsen insbesondere Unternehmen bei der Umstellung auf einen klimaneutralen Betrieb unterstützen.

Um den Flächenverbrauch zu steuern, betonte Umweltminister Meyer, dass die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Solarparks auf 0,5 Prozent der Landesfläche begrenzt werden soll. Dabei sollen vorrangig Flächen genutzt werden, die für die Landwirtschaft weniger ertragreich sind.

Solarmodule Niedersachsen: Bauernverband fordert faire Bedingungen beim Ausbau

Der niedersächsische Bauernverband äußerte sich zu den Plänen und brachte die Interessen der Landwirte in die Diskussion ein. Dr. Holger Hennies, Präsident des Landvolks Niedersachsen, hob die doppelte Rolle der Landwirtschaft für die Lebensmittelproduktion und die Energieversorgung hervor.

Er forderte eine faire Entschädigung für Landwirte, die ihre Flächen für den Solarausbau zur Verfügung stellen. Es bestehe die Sorge, dass die Umwidmung von Ackerland die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen könnte. Die Landwirte seien bereit, ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten, doch ihre Interessen müssten dabei gewahrt bleiben. Ein Lösungsansatz könnten hier Konzepte wie die Agri-Photovoltaik sein, bei der Landwirtschaft und Solarstromerzeugung auf derselben Fläche kombiniert werden. Die Debatte um die Flächennutzung ist ein zentrales Thema beim bundesweiten Ausbau der Solarenergie.

Die Landesregierung hat zugesichert, die Belange der Landwirtschaft zu berücksichtigen und eng mit dem Verband zusammenzuarbeiten. Die Beschränkung auf ertragsschwache Böden sei ein erster Schritt, um den Konflikt zwischen Nahrungs- und Energieproduktion zu minimieren.

Die geplanten Änderungen in Niedersachsen spiegeln einen landesweiten Trend wider, wie auch der geplante Ausbau von PV-Anlagen auf Kreisgebäuden in Fürstenfeldbruck zeigt. Die Maßnahmen gelten als Schlüsseltechnologie, um die Klimaziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.

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