Klimaneutraler DHL Zustellstützpunkt Homburg dank Solarmodulen
Die Deutsche Post DHL Group hat in Homburg einen neuen Zustellstützpunkt in Betrieb genommen, der einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Logistik darstellt. Der moderne Neubau ist mit einer großflächigen Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die den Betrieb einer rein elektrischen Fahrzeugflotte ermöglicht und so die CO2-Emissionen im Zustellbetrieb signifikant reduziert.
Der Standort in Homburg wurde gezielt entwickelt, um den steigenden Anforderungen des Online-Handels gerecht zu werden und gleichzeitig höchste Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen. Neben den 214 Solarmodulen auf dem Dach verfügt das Gebäude über eine moderne Wärmepumpe und energieeffiziente LED-Beleuchtung, was den ökologischen Fußabdruck weiter minimiert. Laut Homburgs Oberbürgermeister Michael Forster stärkt das Projekt nicht nur die lokale Infrastruktur, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze und unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Unternehmen.
Nachhaltigkeit: Photovoltaik und E-Mobilität im Fokus
Das Herzstück des neuen Konzepts ist die direkte Kopplung von erneuerbarer Energiegewinnung und Elektromobilität. Die auf dem Dach installierte Solaranlage versorgt eine flächendeckende Ladeinfrastruktur, an der die Zustellfahrzeuge mit vor Ort erzeugtem Solarstrom geladen werden. In der finalen Ausbaustufe sollen täglich bis zu 66 Elektrofahrzeuge von hier aus emissionsfrei ihre Touren in die Zustellbezirke starten. Für die innerstädtischen Routen kommen zusätzlich Lastenfahrräder und die bewährten E-StreetScooter zum Einsatz.
Die Logistik für PV-Anlagen dieser Größenordnung ist komplex, zeigt aber, wie Unternehmen ihre Energieversorgung autarker und nachhaltiger gestalten können. Dieses Vorgehen ist Teil eines wachsenden Trends in der Logistikbranche, bei dem die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten durch eigene Solarenergie unterstützt wird. Ein ähnliches Konzept verfolgt beispielsweise auch der REWE Lieferbot in Hamburg, der auf Solarmodule setzt, um die Effizienz zu steigern.
DHL Homburg: Vorbild für die Branche und Impuls für die Region
Der Zustellstützpunkt in Homburg dient als Vorbild für zukünftige Bauprojekte der Deutsche Post DHL Group und zeigt, wie Investitionen in nachhaltige Technologien die Effizienz steigern und gleichzeitig die Umwelt schützen können. Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren weiter in den Ausbau seiner Infrastruktur zu investieren und dabei verstärkt auf energieeffiziente Gebäude und alternative Antriebe zu setzen.
Dieses Engagement von Unternehmen spiegelt einen breiteren gesellschaftlichen und politischen Wandel wider. So verfolgen auch Städte wie Hamburg eine ambitionierte Photovoltaik-Strategie, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.
Während Großprojekte wie in Homburg die industrielle Anwendung demonstrieren, ist die zugrundeliegende Technologie auch für Privatpersonen zugänglich und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Hauseigentümer können mit kompletten PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets ihre Stromkosten senken und ihre Unabhängigkeit vom Netz erhöhen. Für Mieter bieten sich flexible Lösungen wie Balkonkraftwerke ohne Speicher an, die einfach zu installieren sind und ebenfalls zur Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks beitragen. Für eine noch effizientere Nutzung des selbst erzeugten Stroms gibt es diese auch mit Speicher.
Mit der Eröffnung in Homburg setzt DHL ein starkes Zeichen für die Zukunft der Logistikbranche und beweist, dass ökonomische und ökologische Ziele erfolgreich miteinander vereinbar sind.







