Solarmodul Diebstahl in Hagen: Polizei ermittelt
In Hagen kam es in jüngster Zeit zu mehreren Diebstählen von Solarmodulen, die sowohl öffentliche Einrichtungen als auch städtische Infrastruktur betreffen. Die Polizei ermittelt in mindestens zwei unabhängigen Fällen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung der Taten. Die Vorfälle unterstreichen ein wachsendes Kriminalitätsphänomen, das mit der zunehmenden Verbreitung von Solartechnik einhergeht.
Solarmodul-Diebstahl von Schulbaustelle: Details und Polizeiermittlung
In einem der Fälle wurde ein Solarmodul von der Baustelle einer Schule in der Heinitzstraße entwendet. Wie die Polizei Hagen mitteilte, meldete ein 24-jähriger Zeuge den Vorfall in der Nacht zu Montag. Er hatte gegen 0:30 Uhr zwei Männer beobachtet, die das Modul vom Baustellengelände abtransportierten, und alarmierte daraufhin umgehend die Einsatzkräfte.
Die eintreffenden Beamten konnten einen der mutmaßlichen Täter, einen 21-jährigen Mann, in unmittelbarer Nähe des Tatorts stellen und vorläufig festnehmen. Bei seiner Durchsuchung wurde eine geringe Menge an Betäubungsmitteln gefunden und sichergestellt. Der zweite Täter konnte unerkannt flüchten. Das gestohlene Solarmodul wurde sichergestellt und dem Eigentümer zurückgegeben. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Hagen Innenstadt: Erneuter Solarmodul Diebstahl gemeldet
Nahezu zeitgleich wurde ein weiterer Diebstahl eines Solarmoduls in der Hagener Innenstadt gemeldet. Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei hervorgeht, rissen bislang unbekannte Täter in der Nacht auf Montag, den 3. November 2025, am Bergischen Ring einen Parkscheinautomaten aus seiner Bodenverankerung. Anschließend entwendeten sie das auf dem Automaten montierte Solarmodul, das für die Stromversorgung des Geräts zuständig war.
Mitarbeiter der Stadt Hagen entdeckten den erheblichen Sachschaden am Montagmorgen gegen 7:30 Uhr. In diesem Fall gibt es noch keine Hinweise auf die Täter. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls und Sachbeschädigung eingeleitet.
Diebstahlschutz für Solarmodule: Wichtiger denn je in Hagen
Die Vorfälle in Hagen sind kein Einzelfall. Mit der steigenden Nachfrage nach Photovoltaik-Lösungen für Eigenheime und Mietwohnungen rückt auch die Sicherheit der Anlagen in den Fokus. Diebe haben es nicht nur auf große Baustellen, sondern zunehmend auch auf private Anlagen abgesehen. Dies betrifft sowohl umfangreiche PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets auf Hausdächern als auch kleinere, leicht zugängliche Systeme.
Besonders populär sind mittlerweile Balkonkraftwerke ohne Speicher, die eine unkomplizierte Möglichkeit zur Stromerzeugung bieten. Auch fortschrittlichere Balkonkraftwerke mit Speicher werden immer häufiger installiert. Besitzer solcher Anlagen sollten sich über geeignete Sicherungsmaßnahmen informieren, um sich vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen. Dazu gehören die Verwendung von speziellem Sicherheitsbefestigungsmaterial, die Kennzeichnung der Module oder die Installation von Alarmanlagen und Überwachungskameras.
Solarmodul Diebstahl Hagen: Polizei bittet um Mithilfe
Zur Aufklärung der beiden Taten in Hagen ist die Kriminalpolizei auf die Hilfe von Zeugen angewiesen. Personen, die in der Nacht zu Montag verdächtige Beobachtungen im Bereich der Heinitzstraße (Schulbaustelle) oder des Bergischen Rings (Parkscheinautomat) gemacht haben, werden dringend gebeten, sich zu melden. Hinweise zum flüchtigen Täter im Fall des Schulgeländes oder zu den Verursachern des Schadens am Parkscheinautomaten nimmt die Polizei Hagen unter der Telefonnummer 02331 986 2066 entgegen.







