Die EnBW und Alpitronic intensivieren ihre Zusammenarbeit, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg und deutschlandweit zu beschleunigen. Durch eine vertiefte strategische Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen die Verfügbarkeit und Leistung von Schnellladepunkten signifikant erhöhen und so der wachsenden Nachfrage durch die Elektromobilität gerecht werden.
EnBW und Alpitronic: Ausbau der Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg
Die seit über sieben Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Energieversorger EnBW und dem Südtiroler Ladesäulenhersteller Alpitronic geht in eine neue Phase. Kern der vertieften Zusammenarbeit ist nicht nur die Lieferung von Hardware, sondern eine umfassende Entwicklungs- und Wartungspartnerschaft. Ziel ist es, ein hochverfügbares und leistungsfähiges Schnellladenetz zu schaffen.
Ein sichtbares Zeichen dieser Intensivierung ist der neue Produktionsstandort von Alpitronic in Kirchheim/Teck. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein, um die Herstellung von High Power Charging (HPC)-Ladepunkten direkt in Baden-Württemberg zu verankern. EnBW betreibt bereits heute das größte Schnellladenetz in Deutschland, dessen Rückgrat vielerorts die leistungsstarken Ladesäulen von Alpitronic bilden. Diese HPC-Ladepunkte mit Ladeleistungen von bis zu 400 Kilowatt sind entscheidend, um die Ladezeiten für E-Autofahrer erheblich zu verkürzen und die Langstreckentauglichkeit von Elektrofahrzeugen zu sichern.
Kapazitätserweiterung für den Ladeinfrastruktur Ausbau mit EnBW
Der neue Produktionsstandort in Kirchheim/Teck ist ein entscheidender Faktor, um die ehrgeizigen Ausbauziele zu erreichen. Alpitronic plant, die Produktionskapazität bis Ende 2025 auf rund 60.000 Ladepunkte pro Jahr zu steigern. Dies sichert den Nachschub für den Netzausbau der EnBW, die bis zum Jahr 2030 deutschlandweit insgesamt 20.000 Schnellladepunkte betreiben will.
Die Expansion beschränkt sich dabei nicht nur auf den Südwesten. Wie EnBW forciert den Ausbau seiner Schnellladeparks: Neue Standorte in NRW zeigt, wird das Netz bundesweit konsequent verdichtet. Die erhöhte Produktionskapazität in Baden-Württemberg wird somit die Elektromobilität in ganz Deutschland voranbringen.
EnBW und Alpitronic: Mehr als Hardware – Entwicklungspartnerschaft für Ladeinfrastruktur
Die vertiefte Zusammenarbeit geht weit über die reine Lieferung von Ladesäulen hinaus. Geplant sind gemeinsame Entwicklungen neuer Softwarelösungen und technischer Funktionen, um das Ladeerlebnis für Kunden kontinuierlich zu verbessern. Ein zentraler Bestandteil ist zudem eine umfassende Wartungsvereinbarung, die eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Ladesäulen im EnBW HyperNetz sicherstellen soll.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf der nachhaltigen Energieversorgung der Ladeparks. Immer häufiger setzt EnBW auf Solarstrom für Ladepunkte in Baden-Württemberg, indem neue Standorte direkt mit Photovoltaik-Anlagen kombiniert werden. Ähnliche Projekte wie der neue Photovoltaik-Schnellladepark in Klipphausen, Sachsen unterstreichen diesen Trend zur Kopplung von Ladeinfrastruktur und erneuerbaren Energien.
Was bedeutet der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Auto-Fahrer?
Für Fahrer von Elektrofahrzeugen bedeutet die Partnerschaft vor allem eine bessere und zuverlässigere Ladeinfrastruktur. Ein dichteres Netz an leistungsstarken HPC-Ladern reduziert die Reichweitenangst und macht das elektrische Fahren im Alltag und auf Reisen komfortabler.
Gleichzeitig wächst bei vielen Hausbesitzern und Mietern der Wunsch, den für das E-Auto benötigten Strom selbst nachhaltig zu erzeugen. Während der öffentliche Ausbau voranschreitet, bieten sich für zu Hause ebenfalls effiziente Lösungen an. Für Eigenheimbesitzer eignen sich komplette PV-Anlagen mit Speicher und Montagesets, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Mieter und Wohnungseigentümer können mit Balkonkraftwerken mit Speicher oder Modellen ohne Speicher unkompliziert eigenen Solarstrom produzieren und ihre Stromrechnung senken.
Die Initiative von EnBW und Alpitronic ist somit ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende, der Hand in Hand mit der dezentralen Energiewende geht. Weitere Neuigkeiten aus der Region finden Sie in unseren Baden-Württemberg Solar News.







